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Vorsatz

Ich mache Platz zum Ausruhen, ohne es zu verdienen

@harborlight Narrated by Freddie Rock 2:50 28 shots

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Es ist spät, und der Tag hat sich hinter mir geschlossen. Nichts wartet. Ich habe beschlossen, gut im Aufhören zu werden, genauso absichtlich, wie ich einmal gut im Anfangen geworden bin, und heute Abend fängt das an, denn ein Abend, den niemand rechtfertigen muss, ist von beidem die schwerere Fähigkeit. Die Lampe brennt. Ich setze mich hin und ich bleibe sitzen.

Warmes Licht in einer Ecke, der Rest des Raums bleibt dunkel. Eine Tasse, die neben meiner Hand kalt wird, und keine Eile dabei. Irgendwessen Fernseher durch die Wand, irgendwessen Hund, eine ganze Straße voll fremder Dienstage. Meine Schultern sind heruntergegangen, bevor ich gemerkt habe, dass sie oben waren.

Früher habe ich Ruhe wie einen Kauf behandelt, und die Währung war Ertrag. An einem Tag, den ich als dünn einstufte, setzte ich mich hin und kam mir vor wie beim Stehlen, was ein zuverlässiger Weg ist, am Ende weder die Arbeit noch die Erholung zu haben, denn Schuldgefühle besetzen genau die Stunden, die die Reparatur gebraucht hätte, und geben nichts dafür zurück. Die Überzeugung darunter war einfach. Ich bin wert, was ich hervorbringe. So eine Regel richtet ihren Schaden leise an, denn sie kündigt sich nie an, sondern taucht als Verantwortungsbewusstsein verkleidet auf, und das ist das eine Kostüm, das niemand durchsucht.

Ruhe ist nicht die Belohnung am Ende der Arbeit. Sie ist der Einsatz an ihrem Anfang. Meine Geduld mit Menschen, mein Urteil nach vier Uhr, die Qualität von allem, was ich mache: Jedes davon hängt davon ab, ob ich absichtlich aufgehört habe oder erst, als nichts mehr da war. Ruhe für optional zu erklären war also nie Härte. Es war eine falsche Rechnung, abgeheftet unter Charakter, und dort habe ich sie den größten Teil meines Erwachsenenlebens abgelegt.

Also kommt diese Woche ein Abend in den Kalender, in dem nichts steht. Ein echter Eintrag, mit demselben Gewicht wie alles andere darin. Wenn mich jemand für diesen Abend fragt, sage ich, dass ich schon etwas habe, und das ist wahr und nicht bloß geschickt. Ich entscheide jetzt, solange ich klar denke, genau damit eine müde Version von mir um sechs Uhr kein Stimmrecht bekommt. In dieses Feld kommt nichts. Das ist die gesamte Vorgabe, und das ist der Teil, den ich zuerst wegtauschen will.

Ein Abend, der mir gehört, und den ich mir nicht erst verdienen musste. Niemand hat es je faul genannt, ein Auto zu warten, bevor es kaputtgeht. Ich werde mich für so einen Abend nicht mehr entschuldigen.